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Begriffserklärungen

Nachfolgend einige Begriffserklärungen aus der Welt der Computer und des Internets:

Computervirus

Ein Computervirus (Singular; das, auch der Computervirus; Plural: Computerviren) ist ein sich selbst vermehrendes Computerprogramm, welches sich in andere Computerprogramme einschleust und sich damit reproduziert. Die Klassifizierung als Virus bezieht sich hierbei auf die Verbreitungs- und Infektionsfunktion.

Einmal gestartet, kann es vom Anwender nicht kontrollierbare Veränderungen am Status der Hardware (zum Beispiel Netzwerkverbindungen), am Betriebssystem oder an der Software vornehmen (Schadfunktion). Computerviren können durch vom Ersteller gewünschte oder nicht gewünschte Funktionen die Computersicherheit beeinträchtigen und zählen zur Malware.

Der Begriff Computervirus wird auch fälschlich für Computerwürmer und Trojanische Pferde genutzt, da der Übergang inzwischen fließend und für Anwender oft nicht zu erkennen ist.

 

Antivirenprogramm

Ein Antivirenprogramm (auch Virenscanner oder Virenschutz genannt) ist eine Software, die bekannte Computerviren, Computerwürmer und Trojanische Pferde aufspürt, blockiert und gegebenenfalls beseitigt.

 

Firewall

Eine Firewall (von engl. firewall die Brandwand) ist eine Netzwerk-Sicherheitskomponente, die Datenverbindungen anhand eines definierten Regelwerks erlaubt oder verbietet.

Das Ziel einer Firewall ist, den Datenverkehr zwischen Netzen mit verschiedenen Vertrauens-Stufen zu abzusichern. Ein typischer Einsatzzweck ist es, den Übergang zwischen einem lokalen Netzwerk (LAN) (hohes Vertrauen) und dem Internet (kein Vertrauen) zu kontrollieren.

 

Computernetzwerk

Ein Computernetzwerk ist ein Zusammenschluss von verschiedenen technischen, primär selbstständigen elektronischen Systemen (insbesondere Computern), der die Kommunikation der einzelnen Systeme untereinander ermöglicht.

Die Kommunikation erfolgt über verschiedene Protokolle, die mittels des ISO/OSI-Modells strukturiert werden können. Obwohl in der Praxis kein Rechnernetz das ISO/OSI-Modell vollständig abbildet, ist es von entscheidender Bedeutung für das Verständnis von Rechnernetzen, da hierbei aus kleinen grundlegenden Strukturen durch Verknüpfung größere und komplexere Strukturen gebildet werden. Dabei greifen höhere (komplexere) Protokollschichten auf die Funktionalitäten von einfacheren darunter liegenden Protokollschichten zu.

 

Wireless LAN

Wireless LAN (Wireless Local Area Network, WLAN, Kabelloses Lokales Netzwerk) bezeichnet ein “drahtloses” lokales Funknetz, wobei meistens ein Standard der IEEE 802.11-Familie gemeint ist. Das Kürzel “Wi-Fi” wird oft fälschlich mit WLAN gleichgesetzt.

Im Gegensatz zum Wireless Personal Area Network (WPAN) haben WLANs größere Sendeleistungen und Reichweiten und bieten im Allgemeinen höhere Datenübertragungsraten. WLANs stellen Anpassungen der Schicht 1 und 2 des OSI-Referenzmodells dar, wohingegen in WPANs z.B. über eine im Protokoll vorgesehene Emulation der seriellen Schnittstelle und PPP bzw. SLIP eine Netzverbindung aufgebaut wird

 

Wireless Personal Area Network

WPAN
ist eine Abkürzung für Wireless Personal Area Network und damit ein Sonderfall des Personal Area Networks. Es bezeichnet Kurzstrecken-Funktechnik, die zum Ziel hat, kurze, typisch fliegend verlegte Kabelverbindungen zu vermeiden.

Im Gegensatz zu WLANs üerbrücken WPANs kürzere Distanzen - typisch sind Entfernungen zwischen 0,2 bis 50m. Damit wird nur das unmittelbare Umfeld des Senders erreicht, der "persönliche Bereich".

Durch die Beschränkung auf einen kleineren Raum sind zum einen Störungen durch Sender Dritter unwahrscheinlicher, zum anderen folgt aus der geringeren Sendeleistung auch eine Energieersparnis und damit eine verlängerte Batterie-Lebensdauer